Feedbackkultur 4.0 – There’s an App for that!

Mischa Riedo kam über Twitter auf mich zu und wir haben schnell beschlossen, dass wir uns mal austauschen sollten. Der junge Schweizer schaut sich gerne um und dabei vor allem über den Tellerrand hinaus – und holt sich sein Wissen und seine Inspiration auch mal über Youtube-Videos. Obwohl er Stromberg-Fan ist, kann er mit dessen Führungsstil glücklicherweise nicht viel anfangen.

In der Banken- und Finanzwelt hat er einige Jahre mit den großen Zahlen jongliert, aber irgendwie war da das Gefühl, dass er noch mehr will und kann. Der Blick über den eigenen Schreibtisch hinaus war für ihn das Sprungbrett zum eigenen Unternehmen: Was macht HR da eigentlich mit diesen Performance Reviews? Wieso nur jährliches Feedback, wenn doch der Weg  eben auch das Ziel ist? Und wie soll ich mich denn verbessern, wenn ich mich an die Projekten so lange Zeit später nur noch rudimentär erinnern kann?!

Gemeinsam mit seinem Mitgründer möchte Mischa Feedback für Mitarbeitende (wie es in der Schweiz heißt) als auch für Führungskräfte zu einer fairen und bereichernden Angelegenheit machen. Wie er das mit QuercusApp erreichen will, erzählt er mir im Interview.

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Say my name, say HR: Vom Feelgoodmanager zum Disneylandchef und wieder zurück.

In meinem Post „Hallo HR – mehr Selbstbewusstsein bitte“ , habe ich mir vor ein paar Monaten schon einmal Gedanken zum Thema HR als Business Partner gemacht. Dabei ging es mir auch darum zu zeigen, welche Rolle HR einnehmen kann und meiner Meinung nach auch sollte.

Seit dem ersten Post ist ein wenig Zeit vergangen.Ich habe sogar ein kleines  Interview auf Arbeitgebermarkenfreunde.de bekommen. Als ich dieses Interview auf meinem Facebook-Account gepostet habe, ist etwas spannendes passiert.
Ich nutze meinen Facebook-Account eigentlich ausschließlich für meinen privaten Bedarf an Katzengifs und Nörgelposts. Viele meiner Facebookfreunde, die ich bisher wenig bis gar nicht mit meinem Job belästigt habe, sind über den Begriff der „Human Resources“ und der „HR-Szene“ gestolpert. Zu letzterem: Was will machen – in Berlin ist halt alles, was mehr als 3 Personen beinhaltet, direkt eine Szene.

Aber viel schlimmer als das Szene-Gedängel wurde der fordistisch geprägte Begriff der „Human Resources“ ansich bewertet. Nunja. Es ist ein Begriff, mit dem auch ich meine Probleme habe – aber immerhin ist er in meinem Verständnis besser als das deutsche „Personalwesen“, das bei mir irgendwie immer Assoziationen von grünen Marsmenschen hervorruft.

Davon abgesehen, dass man sicherlich grundsätzlich über den Sinn und Zweck von fremdbestimmter Lohnarbeit endlos diskutieren kann (vor allem auf meiner Facebook-Pinnwand), hat mich das Thema der Begrifflichkeiten doch nicht mehr los gelassen.
Was geistert heute eigentlich so an Bezeichnungen durch die Welt, wenn der klassische „HR Manager“ oder „Personaler“ nicht mehr den Zeitgeist widerspiegelt?

Meine Top-oder-Flop 5 neue Jobtitel in einem sehr subjektiven Best of-Mix:


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Was Führungskräfte in Zeiten der Digitalisierung (ab)können müssen

Jeder redet momentan über die Herausforderungen des digitalen Wandels für Führungskräfte. Manchen wird dies – verständlicherweise – etwas viel. Besonders, wenn sie sich schon mit den Basics von Führung schwer tun.
Mitarbeiter brauche den Chef nicht als Agile Coach, Scrummaster oder Technologie Evangelist – sie brauchen jemanden, der sie inspiriert, unterstützt und fördert. Wie macht man das? Was macht eine moderne Führungskraft denn nun aus? Muss sie Kumpel, Bad Cop, Missionar, Rückenstärker oder Macher sein?

5 Themen, über die sich eine Führungskraft von Heute immerhin schon mal Gedanken gemacht haben sollte:
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