DGFP//Lab in Berlin am 14.+15. November – Infos, Hintergründe und Ticket-Verlosung

Mitte November geht es für die HR-Riege in Berlin ans Eingemachte: Die DGFP lädt zu ihrem Lab ein. Diesmal unter dem Motto „Moving HR – forward, fast and furious“.

Um ein wenig mehr über das zweitägige Event zu erfahren, habe ich mich mit Jess Koch, seines Zeichens Netzwerkmanager, Schoko-Katzenzungen-Beauftragter und Enfant Terrible-Agile der DGFP gesprochen. Ich kenne wenig Menschen, die so viel Energie versprühen, wie Jess – sollte er euch auf einem Event über den Weg laufen, quatscht ihn einfach an und lasst euch überzeugen!

Lest, wie sich die DGFP aus seiner Sicht erneuert hat, wie man sich seine Workshop-Teilnehmer erzieht, wofür ihr den Lab-Partyhut einpacken solltet und was euch sonst noch in den zwei Tagen erwartet. Und gewinnt eine von zwei Karten für das DGFP//Lab am 14. und 15. November in Berlin.

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HR zu neuer Blüte: Was uns Bots und KI in Zukunft bringen.

In meinem letzten Post habe ich mich dem Thema HR-Bots genähert. Ich bin darauf eingegangen, was (aus meiner Sicht) Bots ausmachen und was Künstliche Intelligenz momentan für HR bedeutet. Dabei habe ich die (gewollt provokante) Frage gestellt, ob ein Bot oder KI den Personaler ersetzen kann. Die Antworten waren einstimmig: Das wird nicht möglich sein.

Im Rahmen meines Vortrags auf der diesjährigen Zukunft Personal in Köln, habe ich mir Gedanken über die Zukunft von HR in einer vernetzten und künstlich intelligenten Welt gemacht. Auch bei meinem Vortrag bin ich über die Geschichte der Bots und von KI zu deren heutigen – und möglichweise zukünftigen Einsatzgebieten im HR gekommen.

Den Wert von guter und umfassender Personalarbeit wird auch in Zukunft kein Bot aufwiegen können. Warm anziehen sollten sich aber die Kollegen, die eigentlich nur ihre Ruhe wollen und hinter verschlossenen Türen Tabellen auswerten und Verträge schreiben möchten.
„Hä, hallo? Wer macht denn sowas noch?! Geht doch gar nicht mehr!“ Ich sehe (insbesondere bei meinen Berliner Kollegen) schon die Fragezeichen. Aber Berlin ist nicht der Nabel des wirtschaftsstarken Deutschland. Und beim traditionsreichen Mittelständler ticken die Uhren auch ein wenig anders als im StartUp. Und mal ganz zu schweigen von Großkonzernen, wo bei einer „neuen“ Rollendefinition Jahre ins Land ziehen, ehe alle „mitgenommen“ sind.

Aber das wird es eben nicht mehr geben. Das feilschen um Nebensätze in der Rollenbeschreibung, das zurückziehen auf Admintätigkeiten, vorbei.

Was wir in Zukunft besprechen müssen ist nicht mehr, wie wir die Rolle als HR (Business Partner) leben wollen, sondern wie wir insgesamt unseren Job neu gestalten.

In einer Welt, die zwar zunehmend komplexer wird, aber auch Annehmlichkeiten für unsere Berufsgruppe bereithalten wird. Welche Annehmlichkeiten das sein könnten und was wir als HR tun sollten, um gut durch die nächsten Jahre zu kommen – das habe ich mal aus meiner Sicht zusammengeschrieben.

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Dreh‘ dich nicht um, der Bot geht um…?

Ich würde sagen: Dreh dich um und schau ganz genau hin!

Der Bot ist nicht zu verwechseln mit Künstlicher Intelligenz.
Den ersten Bot gab es schon 1964. Er hieß ELIZA, sollte eine Psychotherapeutin mimen und basierte auf einem relativ simplen Code in Verknüpfung mit dem Thesaurus. Mit diesem Trick, aus einem Wort übergeordnete Wortfamilien zu finden und dem Nutzer als Frage widerzuspiegeln (Nutzer:„Ich habe heute mit meinem Vater telefoniert“ >> Vater=Familie >> ELIZA: Erzähle mir mehr zu deiner Familie!“), war zwischen Mensch und Maschine plötzlich eine Konversation möglich. Kam das System an seine programmierte Grenze, behalf es sich mit Ausweichsätzen („Das habe ich nicht verstanden, kannst du mir das erklären?“).

Erstaunlicherweise kam der Bot bei den Nutzern gar nicht so schlecht an, wie sich der Erfinder das vorgestellt hatte – eigentlich wollte er beweisen, dass die Interaktion zwischen Bot und Mensch für letzteren unbefriedigend und daher vernachlässigenswert ist. Entgegen dieser Hypothese waren einige User so überzeugt von Eliza, dass sie in Tests darum baten, mit dem Rechner alleine sprechen zu dürfen. Dass dahinter ein „dummes Script“ steckte, das nicht lernfähig war, war plötzlich nebensache. ELIZA wurde zum echten Gesprächspartner. Und ihr Erfinder, Josef Weizenbaum, wurde einer der führenden Kritiker von Künstlicher Intelligenz.

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