Aber Großmutter, warum gibt es denn so wenige Frauen im HR-Rampenlicht?

Länger habe ich überlegt, dass ich etwas dazu schreiben möchte. Sollte, muss. Leicht gefallen ist es mir dennoch nicht. Es sind halt sehr schwierige und auch subjektive Themen, die man da anreisst. Frauenquote, Diskriminierung, Belästigung, #metoo… irgendwie kam dann plötzlich einiges zusammen. Aber Moment mal: Wie subjektiv ist das alles eigentlich? Ich lasse es mal auf ein Experiment ankommen.

Eigentlich pfeifen es doch die Spatzen von den Dächer: Irgendwas stimmt doch nicht im HR-Land. Ich werde ziemlich oft gefragt: Warum gibt es eigentlich so weniger HRlerinnen, die bloggen? Warum werden überwiegend Männer als Speaker, Moderatoren, Kommentatoren gebucht? Warum muss man sich als Frau eigentlich gefühlt doppelt anstrengen, um ernst genommen zu werden? Warum bekomme ich als Frau nicht die selbe Aufmerksamkeit für kluge Aussagen, wie mein Kollege?
Ich habe darauf meistens auch keine schlaue Erklärung parat. Ich frage mich folgendes:

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„Mach, was du liebst!“ – das Recruiting-Event der Zukunft?

Karrieremessen sind trotz Internet und mobiler Jobsuche auf dem Smartphone immer noch ein Format, das viele Besucher anzieht. Sonst würde es ja nicht so viele davon geben.
Aber auch die alteingesessenen Veranstalter merken, dass mit der üblichen Aneinanderreihung von Ständen in weißen Messehallen nicht mehr alle hinterm PC vorzulocken sind. Schon gar nicht die Hauptzielgruppe der Absolventen.

Absolventenkongress.de lädt am 23.-24. November in die Kölnmesse ein und lässt es dort so richtig krachen. Unter dem Motto „Mach, was du liebst!“, wird ein buntes Feuerwerk aus neuen Formaten auf die Besucher und Aussteller abgefeuert. Die Begleitbroschüre liest sich eher wie die Vermarktung eines Festivals.

Wer Action und neue Formate wünscht, soll in Köln nicht enttäuscht werden. Roboterfights, intraktives Coaching, Fuckup-Runden, Startup-Zone, Streetfood-Markt…und zwischendrin potentielle neue Arbeitgeber.

Wie kam es zu dem Konzept? Hat man nicht ein bisschen Angst, zum Happening ohne Mehrwert zu werden?
Ich durfte Frank Dreher, Geschäfstführer des Staufenbiel Instituts und Ausrichter des Absolventenkongress, ein paar Fragen stellen.

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