Trefft mich am 21.09. zu meinem Vortrag auf der „Zukunft Personal“ in Köln – mit Freikarten!

Mal was in eigener Sache:

Ich freue mich sehr, am 21.09.2017 von 14:00-15:00 Uhr auf der Messe „Zukunft Personal“ in Köln bei „Meet the Blogger“ in der Blogger-Lounge (Halle 2.1) ein Käffchen mit euch zu trinken. Quasi „zum guten Schluss“ DER größten Personalermesse Deutschlands, werde ich mit euch in trauter Sofarunde diskutieren. Und ich sage euch: Zurücklehnen ist nich – es wird spannend!

 

„Sei doch kein Bot! – Warum HR auch in Zukunft gebraucht wird“ lautet mein Vortragstitel.

Mein Ziel: Euch nach den ganzen Technik- und New Work-Inspirationen und -Innovationen der Messe, zurück auf den Boden der Tatsachen holen. Eine muss es ja tun, sorry!
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Berufswunsch Personaler – eine persönliche Betrachtung in 6 Learnings.

Ich habe da so eine These: Wer kommunikativ ist und sich gerne mit Menschen umgibt, wird entweder Entertainer, Politiker oder HRler (jaja, nicht ganz empirisch belegbar).

Es klingt erstmal harmlos: Was mit Menschen machen. Menschen kennt man. Ist man ja selbst einer. Gut, da gibt es natürlich ein paar nervige Zeitgenossen, aber im Großen und Ganzen…man war ja nicht umsonst Klassensprecher.

Nach meinem Soziologiestudium (der aktuelle Birkenstock-Trend ist mir irgendwie unheimlich), war klar: Taxifahren oder was Ordentliches. Meine Eltern war "was Ordentliches" natürlich lieber und da schon jemand aus meiner Familie im Personalbereich arbeitete…

"Klingt doch eigentlich ganz okay, das mit diesem Personaler", dachte ich. "Und man kann da ja eventuell sogar ein bisschen was verdienen."

Ehrlich gesagt habe ich auch immer gedacht, dass ich irgendwann was anderes machen werde. Dass das nur der Anfang des Berufslebens ist und dann wird sich nach ein, zwei Jahren was anderes finden.Vielleicht doch noch die Rockstarkarriere.

Nun bin ich ja doch schon eine ganze Weile in diesem Beruf. Auch wenn es mir wie gestern vorkommt, dass ich in den Joballtag gestolpert bin, habe ich mittlerweile doch schon einiges erfahren und erlebt.
Ich bin zwar noch nicht altersweise, aber ich dachte mir: Warum nicht mal meine Erfahrungen teilen?

Und hier sind sie (Trommelwirbel): Meine größten 6 Learnings nach fast 7 Jahren Personalbereich.

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4 Sterne für Frau Müller – Wie man durch digitales Staffing seine Projekte zum Erfolg führt.

Was macht man, wenn man nach dreineinhalb Jahren irgendwie genug von der Personalberatung hat? Entweder, man macht eine Weltreise, oder man sucht sich einen kuscheligen Job bei einem der Klienten – oder: Man nutzt das angesammelte Wissen über die Schwachstellen in den Personalbesetzungen und macht daraus ein Business.

Nachdem also das Beratungsgeschäft Richard Schentke nicht mehr richtig überzeugen konnte, und sein Masterstudium beendet war, wollte er seinen langjährigen Freund Robert Freytag für eine Idee begeistern: Was, wenn es mit Hilfe eines Tools möglich wäre, Projekte schnell und effizient mit den richtigen Mitarbeitern zu besetzen? Was, wenn ich mich nicht durch überalterte Exceltabellen wühlen müsste, um die passenden Projektmitarbeiter zu meinen Kriterien zu finden, sondern einfach ein paar Regler schieben könnte?

Richard und Robert haben sich zum Ziel gesetzt, das Projektstaffing auf das nächste Level zu heben. Mit ihrer Betaversion von iCombine Project Pad sind sie dabei nicht einfach blauäugig auf den Markt gehüpft. Kunden- und Anwenderorientierung hat bei iCombine oberste Priorität. Die Erfahrungen, die Richard auf dem Beratungsmarkt gesammelt hat, gaben hier die Richtung vor. Komplizierte Lösungen gab es schließlich schon genug.

Wer schonmal vor der herausfordernden Aufgabe stand, die richtigen Leute für ein Projekt unter mehr als 100 potenziellen Kandidaten zu finden, der weiß, dass das zum Endlos-Thema werden kann. Excel-Tabellen kommen da schnell an ihre Grenzen und das berühmte Hörsensagen hat seine Tücken.

Und hat man dann erstmal jemanden mit den passenden Skills gefunden, hat derjenige natürlich gerade leider keine Zeit. Und welche Parameter sollte ich sinnvoller Weise überhaupt berücksichtigen, um ein Projekt erfolgreich zu staffen?
Fragen und Probleme, die am Ende über den Projekterfolg entscheiden. Ich hätte bei meinem letzten großen Projekt jedenfalls Freudensprünge gemacht, hätte ich eine digitale Unterstützung nutzen können.

Daher war ich auch recht neugierig, nachdem mir Richard auf einem Meetup in Berlin-Charlottenburg seine Visitenkarte in die Hand drückte.
Ein paar Wochen später hat er mir dann Project Pad präsentiert und ich durfte ihm ein paar Fragen stellen.

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10 Tipps zum Netzwerken – und warum es Spaß macht, das auf Barcamps zu tun.

Als die Einladung zum DB Exchange-Barcamp ins Mailfach flatterte, war ich erstmal erstaunt. Hatte Hartmut vergessen, dass ich meinen Arbeitgeber doch schon vor einiger Zeit gewechselt hatte? Nein, das sei schon alles richtig so, wurde mir versichert. „Spend less, share more“ als Motto. Aha..?!

Nach meiner Anmeldung – zunächst hielt ich fälschlicherweise den abendlichen Auftakt für den einzigen Teilnahmepart (trinken und quatschen kann ich 😉 )- wurde ich dann doch mit einer eineinhalbtägigen, tollen Veranstaltung belohnt. Schon am Vorabend in den Spreewerkstätten war klar: Ich werde es am kommenden Tag keinesweges nur mit Bahnern zu tun haben, sondern mit einem bunten Portfolio aus Agile Coaches, Personalentwicklern, IT’lern, Konzern- Führungskräften und Startup-Geschäftsführern. Die Vorfreude stieg ob der tollen abendlichen Gespräche.

Leider wurde mir in diesem Zuge (1 Wortspielpunkt) auch bewusst, dass ich meine ursprüngliche Sessionidee kurzerhand umstricken musste. Ich sag mal so: Was dann am frühen Morgen nach dem doch etwas späteren Zubettgehen als Vorstellung meiner Session raus kam, war gar nicht mal so schlecht. Für Bahnverhältnisse leider etwas zu englisch, aber my gosh, relax.

„Netzwerken mit Eva auf Denglisch“- an meine Gruppe kann ich nur sagen: „sänk you for travelling with me!“ Allen, die nicht dabei, möchte ich die spannenden Learnings der Session nicht vorenthalten.

(Wer mir per Mail die Anzahl der eingestreuten englischen Begriffe mit seiner Adresse zusammen schickt, bekommt eine Überraschung zugesendet! 🙂 )

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Azubigap, Fachkräftemangel und euer Facebook-Marketing ist für die Katz? Dann lest mal weiter!

Gibt es den vielbeschworenen Fachkräfte- und Azubimangel wirklich? Sind da draußen zu wenige junge Leute, die sich überhaupt noch für eine klassische Ausbildung interessieren? Alle wollen Abi und studieren – wer will da noch im Einzelhandel oder im Restaurantfach arbeiten?!

„Noch ziemlich viele!“, sagt Thomas Paucker von JobUFO. Er hat mit seinen Mitstreitern mal eben mit einer Videobewerbungs-App dezent den Azubimarkt neu aufgerollt.

Bewerbung per Handyvideo – was für viele jenseits der 30 nach unangenehmem Gestammel im Selfie-Modus der Kamera klingt, ist für die „Generation Snapchat“ ein alter Hut. Da wird der Klassenquerulant plötzlich zum singenden und Gitarre spielenden Bewerber-Troubadour und die Stille aus der letzten Reihe liefert plötzlich eine leidenschaftliche Rede auf den Servicegedanken in der Gastronomie ab. „Generation Lost“ klingt irgendwie anders. Doch kommen diese Bewerber wirklich im Unternehmen an?

Trotz den Erfolgen, die JobUFO auf Bewerbermessen verbuchen kann, (hier gehen sie mit den meisten tastächlichen Bewerbungen im Gepäck nach Hause, während die Flyer der großen Player in der Mülltonne landen), winken noch viele große Unternehmen beim Thema Videobewerbung ab. Zu unsicher, zu crazy, zu papierlos – und was ist eigentlich mit dem Datenschutz?!
(Antwort zum Datenschutz lautet: Ist bereits in einem großen deutschen Konzern durch mehrere scharfe Prüfungen durchgekommen.)

Aber: Wenn niemand von den Entscheidern versteht, was junge Bewerber von heute brauchen und sich hinter altgedienten Prozessen verstecken – wie will man die jungen Menschen dann zur Ausbildung bringen?!

Quo vadis Azubimarketing? Atmet es noch? Ich hab mir mal mit Thomas Paucker von JobUFO den halbtoten Patienten genauer angesehen.

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Statistik trifft HR-Herz: Schluss mit Data-Flickenteppich und „Entweder-oder“ in People Analytics!

Twitter ist ja irgenwie schon lange totgesagt, aber ich mag Twitter – vor allem, weil man nirgends so unkompliziert neue Menschen und Profile kennenlernt. Zu function(HR) bin ich über einen Retweet gekommen.
„Vollumfängliche People Analytics“, „anwenderorientiert“, „HR-Solution“, „People Data“ – Buzzword-Alarm! Egal, ob es um Mitarbeiter-Umfragen, Feedback, oder Evaluation von Trainingsmaßnahmen geht: alle digitalen Lösungen wollen dem HRler zur Hilfe eilen. Wie gut das immer gelingt, liegt im Auge des Betrachters und des Anwenders.

„Navigate your people Data!“ ist der vielversprechende Slogan von function(HR) – und was will der digitalgeneigte HRler mehr, als genau DAS?! Mal son bisschen gucken, rumprobieren, aber auch dringend an die Hand genommen werden, wenn es darum geht, den Datendschungel zu lichten und auch mal Zahlen sprechen zu lassen.

Weil ich halt einfach keinen heißen Draht zu Mathe habe, empfinde ich mich immer als ehrliches Versuchsobjekt und geneigter Beta-Tester. 

Und so hab ich mich dann kurzerhand auch bei Daniel Mühlbauer, einem der Gründer von function(HR), auf LinkedIn vorgestellt: „Hallo, ich bin die, die sich gerne Sachen anschaut! Hättest du mal Zeit?“

Wie es der Zufall so wollte, hatte Daniel Zeit und war zwei Wochen später in Berlin zu Gast. Also haben wir kurzerhand eine LiveDemo vereinbart – die war so live, liver ging es nicht.
Nachdem wir uns über Ausweiskontrollen mit und ohne Bartwuchs ausgetauscht hatten (Quizfrage: Wer von uns trägt jetzt Bart, hatte aber mal keinen?), kamen wir zum gemütlichen (lies: konzentrierten) Teil.

Ich durfte mir function(HR) anschauen, Daniel mit Fragen löchern und mir damit noch Tipps für meine eigene Arbeit abholen.
Das Ergebnis kann man hier nachlesen.

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5 Tipps für einen besseren Start im Bewerbungsgespräch – für Bewerber UND Recruiter.

Hallo lieber Bewerber, du bist uns wichtig und es tut uns leid! Deine HR

In der Edition F erschien zu meiner Überraschung (lies: zu meinem Entsetzen) bereits vor einiger Zeit ein Artikel mit dem Titel „Liebe Bewerber, ich kann es nicht mehr hören…“. Der Titel wurde mittlerweile entschärft und als „offener Brief an Bewerber“ überschrieben. Nachdem ich gerade wieder bei LinkedIn darüber gestolpert bin – diesmal als Verlinkung des business-insider und unter alter Überschrift, bekam ich erneut hochgradig Schnappatmung.

Wenn du Personaler oder Führungskraft bist, die in Bewerbungsgesprächen dabei sitzt, dann denke bitte mal eben darüber nach: Wann war das letzte Mal, dass du in der Bewerberrolle warst? Ist vielleicht schon etwas her, vielleicht war es auch kürzlich. Wie waren die Gespräche, die du hattest? Wie hast du dich dabei gefühlt? Was ging dir davor und danach durch den Kopf?
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„Spende dein Talent“ – mit Unternehmenskultur Gutes tun.

In meiner Firma gibt es ein schwarzes Sparschwein. Das steht in unserer Küche und wird von jedem gefüttert, der Türen knallt, seine Zugangskarten verliert oder der so waghalsig war, gegen die unangefochtenen Kicker- oder Fifa-Meister zu wetten.
Jedes halbe Jahr wird das Sparschwein durch meine Kollegin Stephanie geleert, die das Geld dann zur Arche e.V. in Berlin bringt.

Das ist alles eine sehr analoge Angelegenheit. Bei comspace, einer Agentur für Digitales, die zur Abwechslung mal im wunderschönen Bielefeld beheimatet ist, hat man sich zum Thema Spenden ganz eigene Gedanken gemacht.

Herausgekommen ist eine (durch den Bundesverband der Personalmanager ausgezeichnete) Plattform, die monetäres Spenden mit Unternehmenskultur verknüpft.

Wie das funktioniert, was Nepal damit zu tun hat und was sich bei comspace dadurch getan hat, haben mir Hanna und Sarah zunächst am Telefon erzählt. Nach dem Telefonat hat mir Hanna nochmal weitere Fragen zum Projekt „Spende dein Talent“ beantwortet.

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Gehen oder bleiben? – Low Performer und HRisnotacrime über Konzern und Karriere.

Nach meinem Interview mit dem selbsternannten Low Performer gab es viele Reaktionen. Wieso bleibt jemand in einem Job, der ihn nicht glücklich macht? Der ihm offensichtlich mehr Unmut als Freude bereitet. Ist dieser Mensch zu bequem? Ist er zu faul? Fehlt ihm nur der berühmtberüchtigte „Tritt in den Hintern“?

Da der Kontakt auch nach dem Interview mit Low Performer erhalten blieb, konnte ich noch etwas mehr über Martin erfahren. Seine Herzensangelegenheit und Leidenschaft ist das Schreiben, das er mehr als ambitioniert verfolgt. Was lag da näher, als ihn nach einem Guestblog zu fragen?
Da ich selbst gerade vor einem großen beruflichen Umbruch stand und ich ihm davon erzählte, kam die Idee auf, darüber zu schreiben, wehalb der Eine bleibt und die Andere geht.

Und das Ergebnis ist ein sehr persönlicher Einblick:

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ArtNight: Kreatives Malen als Teamentwicklung.

David von ArtNight hat keine Scheu vor „Kaltakquise“ – und von der charmanten Art und Weise, die er in seinem Anschreiben an den Tag legt, könnte sich so mancher Dienstleister mal eine Scheibe abschneiden.

In meinem Mailpostfach der Arbeitsadresse hatte ich vor ein paar Monaten plötzlich eine Mail, in der sich David als Gründer von „ArtNight“ vorstellte und mich als Personaler für ein Konzept gewinnen wollte, das mir bis dato völlig unbekannt war.

„Gemeinsames Malen unter Anleitung“ – das hörte sich erstmal nach klassischer Maltherapie an. Dass es sich aber um etwas ganz anderes handelt, hat mir David dann bei einem spontanen Telefonat erklärt.

Gemeinsam mit Co-Gründerin Aimie (die nebenbei noch den interessanten FIELFALT-Blog unterhält), hat er einen Trend aus New York nach Berlin gebracht: Das Malen unter künstlerischer Anleitung und in entspanntem Rahmen. Gerne ein paar Drinks dazu und schwupps – können angeblich auch Leute wie ich, bei denen alles nach Biber oder Schwein aussieht, plötzlich ganze Gemälde hinbekommen.

Wie das funktioniert und welchen Nutzen das Konzept der „ArtNight“ in der Teamentwicklung hat, habe ich bei David mal nachgefragt.
Soviel vorweg: Zur ArtNight gehen könnte der neue heiße Trend werden!
(Für alle klammen Trendsetter gibt es am Ende sogar noch ein Gewinnspiel!)

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