Azubigap, Fachkräftemangel und euer Facebook-Marketing ist für die Katz? Dann lest mal weiter!

Gibt es den vielbeschworenen Fachkräfte- und Azubimangel wirklich? Sind da draußen zu wenige junge Leute, die sich überhaupt noch für eine klassische Ausbildung interessieren? Alle wollen Abi und studieren – wer will da noch im Einzelhandel oder im Restaurantfach arbeiten?!

„Noch ziemlich viele!“, sagt Thomas Paucker von JobUFO. Er hat mit seinen Mitstreitern mal eben mit einer Videobewerbungs-App dezent den Azubimarkt neu aufgerollt.

Bewerbung per Handyvideo – was für viele jenseits der 30 nach unangenehmem Gestammel im Selfie-Modus der Kamera klingt, ist für die „Generation Snapchat“ ein alter Hut. Da wird der Klassenquerulant plötzlich zum singenden und Gitarre spielenden Bewerber-Troubadour und die Stille aus der letzten Reihe liefert plötzlich eine leidenschaftliche Rede auf den Servicegedanken in der Gastronomie ab. „Generation Lost“ klingt irgendwie anders. Doch kommen diese Bewerber wirklich im Unternehmen an?

Trotz den Erfolgen, die JobUFO auf Bewerbermessen verbuchen kann, (hier gehen sie mit den meisten tastächlichen Bewerbungen im Gepäck nach Hause, während die Flyer der großen Player in der Mülltonne landen), winken noch viele große Unternehmen beim Thema Videobewerbung ab. Zu unsicher, zu crazy, zu papierlos – und was ist eigentlich mit dem Datenschutz?!
(Antwort zum Datenschutz lautet: Ist bereits in einem großen deutschen Konzern durch mehrere scharfe Prüfungen durchgekommen.)

Aber: Wenn niemand von den Entscheidern versteht, was junge Bewerber von heute brauchen und sich hinter altgedienten Prozessen verstecken – wie will man die jungen Menschen dann zur Ausbildung bringen?!

Quo vadis Azubimarketing? Atmet es noch? Ich hab mir mal mit Thomas Paucker von JobUFO den halbtoten Patienten genauer angesehen.

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5 Tipps für einen besseren Start im Bewerbungsgespräch – für Bewerber UND Recruiter.

Hallo lieber Bewerber, du bist uns wichtig und es tut uns leid! Deine HR

In der Edition F erschien zu meiner Überraschung (lies: zu meinem Entsetzen) bereits vor einiger Zeit ein Artikel mit dem Titel „Liebe Bewerber, ich kann es nicht mehr hören…“. Der Titel wurde mittlerweile entschärft und als „offener Brief an Bewerber“ überschrieben. Nachdem ich gerade wieder bei LinkedIn darüber gestolpert bin – diesmal als Verlinkung des business-insider und unter alter Überschrift, bekam ich erneut hochgradig Schnappatmung.

Wenn du Personaler oder Führungskraft bist, die in Bewerbungsgesprächen dabei sitzt, dann denke bitte mal eben darüber nach: Wann war das letzte Mal, dass du in der Bewerberrolle warst? Ist vielleicht schon etwas her, vielleicht war es auch kürzlich. Wie waren die Gespräche, die du hattest? Wie hast du dich dabei gefühlt? Was ging dir davor und danach durch den Kopf?
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Der Kampf um die Azubis hat gerade erst begonnen – wie eine App die Recruiting- Szene aufmischen will

Eins ist klar: Es herrscht Bewerbermangel in Deutschland. Insbesondere die Ausbildungsplätze werden in Ballungsgebieten und Hochburgen der Vollbeschäftigung (München, Stuttgart und grenznahen Gebieten wie Trier oder Konstanz) angeboten wie Sauer Bier.

Was können wir als HR also tun, um weiterhin die Ausbildungsplätze zu besetzen, die wir ausschreiben?

Klar: Präsenz zeigen ist angesagt! Auf Jobmessen gehen, Flyer verteilen, in Schulen Bewerbungstrainings anbieten – das machen Personaler in Deutschland schon seit ich denken kann. Okay, es gibt jetzt auch eigene Azubiwebseiten und Youtube-Kanäle, aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass die Bemühungen im Sande verlaufen.
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Hiring HR – Recruiting auf Augenhöhe?

„Recruiting auf Augenhöhe“ – klingt eigentlich machbar, oder? Kein Problem für den modernen Personaler, sollte man meinen.
Recruiting auf dem gleichen Level kann aber insbesondere bei HR hiring HR eine anspruchsvolle Angelegenheit werden. Hier liegt die Messlatte der Ansprüche an einen guten Prozess von beiden Seiten meist recht hoch, haben doch beide, Kandidat wie Recruiter,  eine Idee davon, wie gutes Recruiting für sie funktioniert.
Neben der Vermeidung der gängigen Kommunikationsfallen, gibt es beim „Hiring im eigenen Stall“ besondere Herausforderungen, die man nicht unterschätzen sollte.

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