5 Tipps für einen besseren Start im Bewerbungsgespräch – für Bewerber UND Recruiter.

Hallo lieber Bewerber, du bist uns wichtig und es tut uns leid! Deine HR

In der Edition F erschien zu meiner Überraschung (lies: zu meinem Entsetzen) bereits vor einiger Zeit ein Artikel mit dem Titel „Liebe Bewerber, ich kann es nicht mehr hören…“. Der Titel wurde mittlerweile entschärft und als „offener Brief an Bewerber“ überschrieben. Nachdem ich gerade wieder bei LinkedIn darüber gestolpert bin – diesmal als Verlinkung des business-insider und unter alter Überschrift, bekam ich erneut hochgradig Schnappatmung.

Wenn du Personaler oder Führungskraft bist, die in Bewerbungsgesprächen dabei sitzt, dann denke bitte mal eben darüber nach: Wann war das letzte Mal, dass du in der Bewerberrolle warst? Ist vielleicht schon etwas her, vielleicht war es auch kürzlich. Wie waren die Gespräche, die du hattest? Wie hast du dich dabei gefühlt? Was ging dir davor und danach durch den Kopf?
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Bitte schreibt nicht “Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung”!

Ein Programmierer berichtet über seine Sicht auf Direct Search

Guestblog von Sergej Zimpel

In Zeiten, in denen die Bewerbungen nicht mehr von alleine zuflattern und die Kandidatensuche keine one-way-Show mehr ist, verlassen sich die meisten Unternehmen nicht mehr auf Jobportale.

Direktansprache  ist längst kein Next Big Thing-Thema mehr, sondern bei den meisten Unternehmen schon im Standard-Recruiting Kanon angekommen. So gaben 2015 46% der befragten Personaler an, Direktansprache im Recruiting zu nutzen.

Für die potenziellen Kandidaten ist das natürlich eine recht komfortable Situation. Keine Suche auf Jobportalen, keine umständlichen Bewerbungsprozesse – die Jobangebote landen (auch ungefragt) einfach im Postfach.

Ansprachen über soziale Netzwerke sind bei den Bewerbern auch gar nicht mal so unbeliebt. 81% der befragten ITler gaben an, auf Xing und LinkedIn von Headhuntern kontaktiert werden zu wollen. Allerdings führt diese Entwicklung auch dazu, dass gefragte Kandidaten so viele Ansprachen von Personalern bekommen, dass sie diese vermehrt als Spam wahrnehmen.

Wie können Recruiter die Kandidaten trotz Nachrichtenflut erreichen? Was führt dazu, dass ein Kandidat eine Nachricht überhaupt öffnet? Da wir diese Fragen nicht aus HRler-Sicht beantworten können, habe ich meinen ehemaligen Kollegen Alberto kontaktiert und ihn um ein kurzes Interview gebeten.

Alberto ist PHP Entwickler und nimmt an dem CTO-Programm von Project A teil, das erfahrene Entwickler zu CTOs ausbildet.
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