Die Mission zum Mars – und was hat HR da verloren? #Blogparade #DGFPc18

Im Rahmen der Super-Konferenz „DGFP // congress 2018 Navigating the FUTURE“ (die dieses Jahr nicht nur auf der re:publica, sondern auch bei mir um die Ecke, im tollen Zeiss-Großplanetarium statt findet), wurde ich dazu eingeladen, mich an der Blogger-Parade zu beteiligen. Als ich fragte, worüber ich denn so schreiben solle und als Antwort „Mars-Mission und HR auf zu neuen Ufern. Was müssten wir als Personaler denn machen, um mitzukommen auf die Mars-Mission?“, musste ich erstmal lachen. Als ob wir zum Flug eingeladen würden. HR wird maximal vorher eingebunden, aber auf der Mission braucht man uns doch nicht. Oder..?

Man nehme mal die Sache mit dem Mars in Klammern und schaue mal nur auf die Mission. Im durchschnittlichen HR-Dasein kommt man doch genau dann als Jobrolle ins Spiel: Wenn es richtig losgehen soll. Die ersten Strukturen sind mehr oder minder etabliert und jetzt will „man“, a.k.a. Gründer oder Investor, richtig durchstarten.

Die Frage lautet also eigentlich nicht „Wird HR mitgenommen?“, sondern vielmehr „Welchen HR-Typ soll man eigentlich auf so eine Mission mitnehmen?“

Die HR-Landschaft ist mittlerweile bunt und wild. Generalisten vs. Spezialisten, analog vs. digital, Grundlagen-Wissen vs. Forecasts…Wie soll man sich nun richtig entscheiden? So eine Mars-Mission ist ja kein Pappenstiel.

Um die Auswahl ein wenig zu erleichtern, habe ich das Ganze mal auf 6 HR-Charaktere runtergebrochen. Entscheidet selbst, ob und wen ihr überhaupt mitnehmen würdet. Schreibt mir doch in die Kommentare, für wen ihr euch entscheidet. Aber Achtung: Ihr dürft nur 3 HR-Posten besetzen.

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#2: In Ja Geiß im Interview mit Jens Munsel-Gerber

Hier also Nummer 2 der Interviewreihe: Coole Interviews von und mit coolen Menschen. Wie immer kenne ich nur den Interviewer, in diesem Fall Jens Munsel-Gerber, „The Man“ für Digitales, Kundenmanagement und Kooperationen bei berufundfamilie Service GmbH.

Ich habe gerade 10 Minuten fieberhaft überlegt, wie ich Jens eigentlich kennengelernt habe und mir fällt es nicht ein – mit hoher Wahrscheinlichkeit weiß Jens es aber noch. Er ist nämlich nicht nur ein fantastischer Gesprächspartner, er kann auch eines richtig gut: Zuhören, sich das Gesagte merken und irgendwann später nochmal rauskramen. „Du hast doch mal erzählt…“, „Weißt du noch…“ –  für mich, die sehr viel redet, wenn der Tag lang ist, bisweilen manchmal eine echte Herausforderung. Aber das tolle an Jens: Er ist nie beleidigt, wenn ich mich nicht erinnere und er ist sehr geduldig.

Jens ist ein echt super Netzwerk-Vorbild für alle, die netzwerken nervig finden. Warum? Weil er sich nie laut in die erste Reihe drängelt, sondern seine Gesprächswunsch-Partner erstmal leise sondiert und dann in einer sehr angenehmen Art auf ihn oder sie zugeht. Er zeigt, dass man auch mit dieser Taktik erfolgreich Kontakte knüpfen kann.

Was sich alle Front-row-Schweine von ihm abschauen können: Er konzentriert sich voll und ganz auf seine Gesprächspartner und hat ehrliches Interesse an einer Konversation und ist nicht der „Stößchen – ach da vorne muss ich auch mal schnell „Hallo“ sagen, bis später dann!“-Typ. Was ihn auf jeden Fall zu einem Fels in der Brandung jedweder Veranstaltung macht – selbst auf Henners legendärer HR-Night. Jetzt weiß ich auch wieder, woher ich Jens kenne! Auch dort war er ein absoluter Ruhepunkt in der wuseligen Menge.

Umso spannender finde ich, dass sich der ruhige Fels in der Brandung  mit In Ja Geiss eine Interview-Partnerin ausgesucht hat, die für ihn wiederum „eine Ruhe in der hektischen Welt und insbesondere im turbulenten Berlin ausstrahlt“. „Ob ich das allerdings so kopieren kann, wage ich zu bezweifeln“, sagt er. Ich bezweifel da gar nichts, lieber Jens. Und lieben Dank schon mal an dieser Stelle dafür, dass du mit In Ja jemanden ins Interview-Boot geholt hast, der zeigt, wie „einfach“ es auch gehen kann mit dem Lebens- und Karriereweg.

Besonders hat mich In Jas Schilderung ihres Bewegungsdranges in der Kindheit berührt, weil es bei mir sehr ähnlich war. Ich habe wirklich sehr viele Sportarten ausprobieren dürfen und bei mir war immer Schluss, wenn ich auf Turniere sollte. Da hatte ich entweder „Bauchweh“ oder „die Oma hatte Geburtstag“ (gut lügen konnte ich leider noch nie).

Also, lockert schon mal eure Schultern und macht euch bereit für ein wirklich schönes Interview mit In Ja Geiß.

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#1: Cornelia Hoppe im Interview mit Sergej Zimpel

Hier ist es also. Das erste Interview aus der Reihe: Coole Interviews mit und von coolen Menschen.

Den Auftakt machen Cornelia Hoppe und Sergej Zimpel.

Cornelia Hoppe habe ich erst durch dieses Interview „kennen gelernt“ und ich muss sagen: Klare und extrem straighte Einstellungen. Cornelia würde ich nach lesen dieses Interview zutrauen, die kaumgummizähen Koalitionsverhandlungen zur Bundesregierung in zwei Tagen durchzuziehen.

Ihre Einstellung zum Leben und zum Job macht Cornelia schon durch den Namen ihrer Consulting-Firma „DONE!“ klar: Nicht lang schnacken, wir bekommen den Kram gebacken. In ihrer eigenen Vorstellung auf der Webseite setzt sich das Bild fort. Um mal zwei Zitate rauszufischen: „I fear no challenge, inside or outside of my business.“ und „My baseline: There is no love in a company, just business and numbers (ok, a little love has every company. But it´s rather magic)“.

Mich wundert nicht, dass sich Sergej Cornelia als Interviewpartnerin ausgesucht hat. Sergej kennt wahrscheinlich mehr Leute, als du und ich und wir zusammen. Wenn es was in Recruiting und HR zu wissen und zu lernen gibt: Sergej hat es schon längst Intus.

Er ist nicht nur ein exzellenter Gesprächspartner, wenn man Rat oder wahlweise auch einen hinter die Löffel will – er ist einfach ein Community-Mensch. Als Mitgründer der legendären Purple Squirrel Society e.V. hab ich ihm ungefähr meinen kompletten Werdegang mitzuverdanken. Seit neustem hat er auch einen Blog.

Ohne Sergej hätte ich weder Mut noch Power gehabt, meinen Job zu verlassen, in dem ich unglücklich war, noch würde es diesen Blog überhaupt geben. Daher war er auch der Erste, den ich gefragt hab, ob er mitmacht. 10 Sekunden später war sein „ja“ im Postfach, 3 Tage später das Interview fertig.
DONE!
Und jetzt viel Spaß beim Interview!

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DGFP//Lab in Berlin am 14.+15. November – Infos, Hintergründe und Ticket-Verlosung

Mitte November geht es für die HR-Riege in Berlin ans Eingemachte: Die DGFP lädt zu ihrem Lab ein. Diesmal unter dem Motto „Moving HR – forward, fast and furious“.

Um ein wenig mehr über das zweitägige Event zu erfahren, habe ich mich mit Jess Koch, seines Zeichens Netzwerkmanager, Schoko-Katzenzungen-Beauftragter und Enfant Terrible-Agile der DGFP gesprochen. Ich kenne wenig Menschen, die so viel Energie versprühen, wie Jess – sollte er euch auf einem Event über den Weg laufen, quatscht ihn einfach an und lasst euch überzeugen!

Lest, wie sich die DGFP aus seiner Sicht erneuert hat, wie man sich seine Workshop-Teilnehmer erzieht, wofür ihr den Lab-Partyhut einpacken solltet und was euch sonst noch in den zwei Tagen erwartet. Und gewinnt eine von zwei Karten für das DGFP//Lab am 14. und 15. November in Berlin.

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Berufswunsch Personaler – eine persönliche Betrachtung in 6 Learnings.

Ich habe da so eine These: Wer kommunikativ ist und sich gerne mit Menschen umgibt, wird entweder Entertainer, Politiker oder HRler (jaja, nicht ganz empirisch belegbar).

Es klingt erstmal harmlos: Was mit Menschen machen. Menschen kennt man. Ist man ja selbst einer. Gut, da gibt es natürlich ein paar nervige Zeitgenossen, aber im Großen und Ganzen…man war ja nicht umsonst Klassensprecher.

Nach meinem Soziologiestudium (der aktuelle Birkenstock-Trend ist mir irgendwie unheimlich), war klar: Taxifahren oder was Ordentliches. Meine Eltern war "was Ordentliches" natürlich lieber und da schon jemand aus meiner Familie im Personalbereich arbeitete…

"Klingt doch eigentlich ganz okay, das mit diesem Personaler", dachte ich. "Und man kann da ja eventuell sogar ein bisschen was verdienen."

Ehrlich gesagt habe ich auch immer gedacht, dass ich irgendwann was anderes machen werde. Dass das nur der Anfang des Berufslebens ist und dann wird sich nach ein, zwei Jahren was anderes finden.Vielleicht doch noch die Rockstarkarriere.

Nun bin ich ja doch schon eine ganze Weile in diesem Beruf. Auch wenn es mir wie gestern vorkommt, dass ich in den Joballtag gestolpert bin, habe ich mittlerweile doch schon einiges erfahren und erlebt.
Ich bin zwar noch nicht altersweise, aber ich dachte mir: Warum nicht mal meine Erfahrungen teilen?

Und hier sind sie (Trommelwirbel): Meine größten 6 Learnings nach fast 7 Jahren Personalbereich.

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Azubigap, Fachkräftemangel und euer Facebook-Marketing ist für die Katz? Dann lest mal weiter!

Gibt es den vielbeschworenen Fachkräfte- und Azubimangel wirklich? Sind da draußen zu wenige junge Leute, die sich überhaupt noch für eine klassische Ausbildung interessieren? Alle wollen Abi und studieren – wer will da noch im Einzelhandel oder im Restaurantfach arbeiten?!

„Noch ziemlich viele!“, sagt Thomas Paucker von JobUFO. Er hat mit seinen Mitstreitern mal eben mit einer Videobewerbungs-App dezent den Azubimarkt neu aufgerollt.

Bewerbung per Handyvideo – was für viele jenseits der 30 nach unangenehmem Gestammel im Selfie-Modus der Kamera klingt, ist für die „Generation Snapchat“ ein alter Hut. Da wird der Klassenquerulant plötzlich zum singenden und Gitarre spielenden Bewerber-Troubadour und die Stille aus der letzten Reihe liefert plötzlich eine leidenschaftliche Rede auf den Servicegedanken in der Gastronomie ab. „Generation Lost“ klingt irgendwie anders. Doch kommen diese Bewerber wirklich im Unternehmen an?

Trotz den Erfolgen, die JobUFO auf Bewerbermessen verbuchen kann, (hier gehen sie mit den meisten tastächlichen Bewerbungen im Gepäck nach Hause, während die Flyer der großen Player in der Mülltonne landen), winken noch viele große Unternehmen beim Thema Videobewerbung ab. Zu unsicher, zu crazy, zu papierlos – und was ist eigentlich mit dem Datenschutz?!
(Antwort zum Datenschutz lautet: Ist bereits in einem großen deutschen Konzern durch mehrere scharfe Prüfungen durchgekommen.)

Aber: Wenn niemand von den Entscheidern versteht, was junge Bewerber von heute brauchen und sich hinter altgedienten Prozessen verstecken – wie will man die jungen Menschen dann zur Ausbildung bringen?!

Quo vadis Azubimarketing? Atmet es noch? Ich hab mir mal mit Thomas Paucker von JobUFO den halbtoten Patienten genauer angesehen.

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ArtNight: Kreatives Malen als Teamentwicklung.

David von ArtNight hat keine Scheu vor „Kaltakquise“ – und von der charmanten Art und Weise, die er in seinem Anschreiben an den Tag legt, könnte sich so mancher Dienstleister mal eine Scheibe abschneiden.

In meinem Mailpostfach der Arbeitsadresse hatte ich vor ein paar Monaten plötzlich eine Mail, in der sich David als Gründer von „ArtNight“ vorstellte und mich als Personaler für ein Konzept gewinnen wollte, das mir bis dato völlig unbekannt war.

„Gemeinsames Malen unter Anleitung“ – das hörte sich erstmal nach klassischer Maltherapie an. Dass es sich aber um etwas ganz anderes handelt, hat mir David dann bei einem spontanen Telefonat erklärt.

Gemeinsam mit Co-Gründerin Aimie (die nebenbei noch den interessanten FIELFALT-Blog unterhält), hat er einen Trend aus New York nach Berlin gebracht: Das Malen unter künstlerischer Anleitung und in entspanntem Rahmen. Gerne ein paar Drinks dazu und schwupps – können angeblich auch Leute wie ich, bei denen alles nach Biber oder Schwein aussieht, plötzlich ganze Gemälde hinbekommen.

Wie das funktioniert und welchen Nutzen das Konzept der „ArtNight“ in der Teamentwicklung hat, habe ich bei David mal nachgefragt.
Soviel vorweg: Zur ArtNight gehen könnte der neue heiße Trend werden!
(Für alle klammen Trendsetter gibt es am Ende sogar noch ein Gewinnspiel!)

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