4 Sterne für Frau Müller – Wie man durch digitales Staffing seine Projekte zum Erfolg führt.

Was macht man, wenn man nach dreineinhalb Jahren irgendwie genug von der Personalberatung hat? Entweder, man macht eine Weltreise, oder man sucht sich einen kuscheligen Job bei einem der Klienten – oder: Man nutzt das angesammelte Wissen über die Schwachstellen in den Personalbesetzungen und macht daraus ein Business.

Nachdem also das Beratungsgeschäft Richard Schentke nicht mehr richtig überzeugen konnte, und sein Masterstudium beendet war, wollte er seinen langjährigen Freund Robert Freytag für eine Idee begeistern: Was, wenn es mit Hilfe eines Tools möglich wäre, Projekte schnell und effizient mit den richtigen Mitarbeitern zu besetzen? Was, wenn ich mich nicht durch überalterte Exceltabellen wühlen müsste, um die passenden Projektmitarbeiter zu meinen Kriterien zu finden, sondern einfach ein paar Regler schieben könnte?

Richard und Robert haben sich zum Ziel gesetzt, das Projektstaffing auf das nächste Level zu heben. Mit ihrer Betaversion von iCombine Project Pad sind sie dabei nicht einfach blauäugig auf den Markt gehüpft. Kunden- und Anwenderorientierung hat bei iCombine oberste Priorität. Die Erfahrungen, die Richard auf dem Beratungsmarkt gesammelt hat, gaben hier die Richtung vor. Komplizierte Lösungen gab es schließlich schon genug.

Wer schonmal vor der herausfordernden Aufgabe stand, die richtigen Leute für ein Projekt unter mehr als 100 potenziellen Kandidaten zu finden, der weiß, dass das zum Endlos-Thema werden kann. Excel-Tabellen kommen da schnell an ihre Grenzen und das berühmte Hörsensagen hat seine Tücken.

Und hat man dann erstmal jemanden mit den passenden Skills gefunden, hat derjenige natürlich gerade leider keine Zeit. Und welche Parameter sollte ich sinnvoller Weise überhaupt berücksichtigen, um ein Projekt erfolgreich zu staffen?
Fragen und Probleme, die am Ende über den Projekterfolg entscheiden. Ich hätte bei meinem letzten großen Projekt jedenfalls Freudensprünge gemacht, hätte ich eine digitale Unterstützung nutzen können.

Daher war ich auch recht neugierig, nachdem mir Richard auf einem Meetup in Berlin-Charlottenburg seine Visitenkarte in die Hand drückte.
Ein paar Wochen später hat er mir dann Project Pad präsentiert und ich durfte ihm ein paar Fragen stellen.

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Statistik trifft HR-Herz: Schluss mit Data-Flickenteppich und „Entweder-oder“ in People Analytics!

Twitter ist ja irgenwie schon lange totgesagt, aber ich mag Twitter – vor allem, weil man nirgends so unkompliziert neue Menschen und Profile kennenlernt. Zu function(HR) bin ich über einen Retweet gekommen.
„Vollumfängliche People Analytics“, „anwenderorientiert“, „HR-Solution“, „People Data“ – Buzzword-Alarm! Egal, ob es um Mitarbeiter-Umfragen, Feedback, oder Evaluation von Trainingsmaßnahmen geht: alle digitalen Lösungen wollen dem HRler zur Hilfe eilen. Wie gut das immer gelingt, liegt im Auge des Betrachters und des Anwenders.

„Navigate your people Data!“ ist der vielversprechende Slogan von function(HR) – und was will der digitalgeneigte HRler mehr, als genau DAS?! Mal son bisschen gucken, rumprobieren, aber auch dringend an die Hand genommen werden, wenn es darum geht, den Datendschungel zu lichten und auch mal Zahlen sprechen zu lassen.

Weil ich halt einfach keinen heißen Draht zu Mathe habe, empfinde ich mich immer als ehrliches Versuchsobjekt und geneigter Beta-Tester. 

Und so hab ich mich dann kurzerhand auch bei Daniel Mühlbauer, einem der Gründer von function(HR), auf LinkedIn vorgestellt: „Hallo, ich bin die, die sich gerne Sachen anschaut! Hättest du mal Zeit?“

Wie es der Zufall so wollte, hatte Daniel Zeit und war zwei Wochen später in Berlin zu Gast. Also haben wir kurzerhand eine LiveDemo vereinbart – die war so live, liver ging es nicht.
Nachdem wir uns über Ausweiskontrollen mit und ohne Bartwuchs ausgetauscht hatten (Quizfrage: Wer von uns trägt jetzt Bart, hatte aber mal keinen?), kamen wir zum gemütlichen (lies: konzentrierten) Teil.

Ich durfte mir function(HR) anschauen, Daniel mit Fragen löchern und mir damit noch Tipps für meine eigene Arbeit abholen.
Das Ergebnis kann man hier nachlesen.

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Was Führungskräfte in Zeiten der Digitalisierung (ab)können müssen

Jeder redet momentan über die Herausforderungen des digitalen Wandels für Führungskräfte. Manchen wird dies – verständlicherweise – etwas viel. Besonders, wenn sie sich schon mit den Basics von Führung schwer tun.
Mitarbeiter brauche den Chef nicht als Agile Coach, Scrummaster oder Technologie Evangelist – sie brauchen jemanden, der sie inspiriert, unterstützt und fördert. Wie macht man das? Was macht eine moderne Führungskraft denn nun aus? Muss sie Kumpel, Bad Cop, Missionar, Rückenstärker oder Macher sein?

5 Themen, über die sich eine Führungskraft von Heute immerhin schon mal Gedanken gemacht haben sollte:
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Frühstück bei „Stromberg‘s“ – 360° Feedback revisited

Gestern habe ich in „Stromberg- der Film“reingezappt. Da gibt es eine schöne Szene, die sich darum dreht, dass für „den Papa“ an der Firmenfeier leider kein Hotelzimmer gebucht wurde.
Nachdem die Rezeptionistin ob des Buchungsfehlers die Beleidigungen zwischen Sexismus und Überlegenheitsgehabe abbekommen hat, meldete sich der neue Personaldirektor der fiktiven „Capitol Versicherungen“ zu Wort. Der stand –wie es das Drehbuch wollte – hinter Stromberg und bekam dessen Gehabe am Rezeptionstresen live mit. Es gab die erste kleine Rüge des Firmenfeier-Abends. (Dass die beiden später Schnaps trinkend an der Bar über den „Fehler von Frauen in der Führungsetage“ schwadronierten, lasse ich mal außen vor. Das würde hier den Rahmen sprengen. Wer sich den Fremdscham-Faktor hoch halten möchte, guckt sich einfach mal das Filmchen an.)

Ich musste bei dieser Szene sofort an einen Artikel denken, den ich neulich gelesen hatte. In dem wurde beschrieben, dass der ultimative Einstellungstest eines CEOs einer amerikanischen Firma angeblich darin besteht, mit den Bewerbern zum Frühstück zu gehen.
Angeblich instruiert er das Restaurant im Voraus, die Bestellung in jedem Fall falsch rauszugeben. Die Idee dahinter: Mal gucken, wie der Bewerber sich in dieser Situation verhält. Bleibt er freundlich? Macht er den dicken Macker, um sich zu profilieren? Eigentlich keine so doofe Idee.
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