HR – was geht?! Oder eher: Was geht (noch) nicht?

Der Messe- und Konferenz-Marathon kommt gerade erst ins Rollen in diesem Jahr. Nach der DGFP-Konferenz im Rahmen der re:publica, der Gravity+ von Quadriga und der Zukunft Personal Nord, die kleine Schwester der ZP in Köln, geht es mit dem Personalmanagementkongress des BPM und besagter ZP in Köln weiter.

Gefühlt habe ich neben meinem Vollzeitjob eine Menge Wochenenden und Urlaubstage für meinen Job on top draufgehauen. Hat sich das denn gelohnt?

Damit man irgendwie nicht total den Überblick verliert, ist es ja wichtig, zwischendrin mal kurz durchzuatmen und zurückzuschauen. Was ist in den letzten wirklich turbulenten und quirligen Wochen eigentlich alles passiert?

Also wirklich MEGA-krass ist für mich mein Titel gemeinsam mit Robindro auf der Personalführung. Hättest du mich vor 5 Monaten gefragt, ob ich mir das vorstellen kann, dass mir das passiert, hätte ich wohl gerfagt, ob du betrunken bist! Bis ich das Interview gegeben hatte, war mir auch nicht klar, dass das wirklich die Titelstory wird. Sagenhaft!

Nach dem Endorphin-High und nach der Hälfte des HR-Marathons in diesem Jahr, muss ich aber auch eine recht nüchterne Bilanz für meinen Berufsstand ziehen.

Mission ins Unbekannte.

Die Konferenz-Reihe der DGFP ist mit dem Mars-Missions-Thema gewollt provokativ unterwegs. Aber ich frage euch ganz ehrlich: Glaubt ihr, dass HR soweit ist, wirklich zu verstehen, was Digitalisierung und die damit verbundenen Änderungen in der Arbeits- und Unternehmenskultur bedeutet?

Erschrocken war ich mal wieder, dass selbst in Verknüpfung mit der re:publica der Spirit mal wieder ganz klar „Anzug is better“ lautete. Obwohl die Dresscode-Parole eher casual daherkam, traute sich mal wieder niemand wirklich, dem Meer aus marineblau, steingrau und schwarz zu entfliehen. Versteht mich nicht falsch: Jeder soll tragen, was er mag, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass dieser Einheitsbrei auch die Kampfmontur für den geneigten HRler ist. Immer seriös, bloß nicht zu viel Persönlichkeit, stick to your roots.

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Dieses verrückte Internetz.

Fortgesetzt hat sich der Eindruck, dass irgendwas nicht mit der großen Revolution zusammenpasst, als bei der Begrüßungsrede die Erklärung zur Benutzung von QR-Codes und Twitter doch recht viel Raum einnahm. Auch hier: Versteht mich nicht falsch: Es ist wichtig, alle auf einen Weg mitzunehmen. Ich bin auch kein Digital Native und mein Insta-Kanal sieht auch meistens aus wie Sau und bis ich passende Gifs finde, kann es schonmal knackige 5 Minuten dauern. Ich fand es auch super, dass Kollegen offensichtlich den Impuls wirklich genutzt haben, um sich bei Twitter anzumelden.

Dennoch zeigt es sehr anschaulich: Die Kluft zwischen unserem Berufsstand und denen, die wir zu großen Teilen einstellen und betreuen (Programmierer, Entwickler, Digital Natives) ist aus meiner Sicht langsam zu groß.
 HR als Partner, HR als Enabler, HR als…was wollen wir eigentlich sein? Und wie wollen wir das erreichen, wenn sich niemand wirklich auskennt im digitalen Raum?

 Das Verständnis ob der Veränderungen, die auf uns zukommen ist aus meinem Erleben heraus immer noch eher rudimentär und wird auf allen Events eher als Happening verstanden. “Ein Ticket für den Ausflug in die crazy Digitalwelt und HR von morgen, bitte!
”

Die Formate, die z.B. der DGFP gewählt hat, haben mich fröhlich gestimmt. Ich glaube, dass es den HRlern leider untereinander immer noch an einem fehlt: Vernetzung. Und die Impuls-Workshops in Kleingruppen haben dieses Thema für die Größe einer solchen Veranstaltung gut umgesetzt. Man konnte gut beobachten, wie die Gespräche nach der Session weitergetragen und intensiviert wurden. Vielleicht kann man im nächsten Jahr ja auch mal noch mutiger sein und auf Barcamp-Sequenzen umsteigen, in denen einfach jeder ein Thema einbringen darf.

HR muss ehrlicher zu sich selbst werden.

Als die Frage aufkam, wer sich im HR NICHT im Driver’s Seat fühlt, ging übrigens keine einzige Hand nach oben. Komisch, wo doch landauf, landab auch viel darüber gejammert wird, dass HR nicht wirklich gesehen und ernst genommen wird. Auch in Anbetracht dessen, dass man eine ganze Batterie an Veranstaltungen zur Positionierung von HR im Unternehmen besuchen kann und sich die Beraterzunft auch in den HR-Abteilungen gerade wund verdient.

HR ist nicht im Driver’s Seat – spätestens wenn es an Budgets geht, müssen wir oft zurückstecken. Dieser Kandidat kostet zuviel, jene Employer Branding-Kampagne kann man ja auch ein bisschen schmaler fahren…keine Unterschrift, keine Kohle. Innovationszyklen im HR sind oft länger, weil aus unternehmerischer Sicht meist klar ist: Wir stecken die Kohle jetzt lieber in Produktion oder Sales, als in ein neues HR-Tool. HR hat doch schon was. Die sollen zufrieden sein.

HR muss seinen Beitrag zur Künstlichen Intelligenz leisten.

Ich fand den Beitrag auf dem DGFP-Kongress von Heiko Fischer von Resourceful Humans unheimlich wertvoll.

Es war für mich nochmal der eindringliche Appell zu verstehen, dass wenn man sich als HR nicht einbringt in die Digitale Welt, auch niemand dran denken wird, künstliche Intelligenz für HR mit der entsprechenden ethischen Grundlage einzuführen. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser wichtige Inhalt wirklich beim Publikum ankam.

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Ich halte es für fatal, dass sich gerade Personalvorstände von Großkonzernen wenig in Debatten einbringen um die Auswirkung von Künstlicher Intelligenz im HR. Es ist sicherlich ein sehr komplexes und wenig vorhersagbares Thema, aber die Frage ist doch: Wollen wir uns einbringen und mit den Unternehmen, die uns die Tools und digitale Unterstützung liefern, in den Dialog treten? Oder wollen wir uns vorgeben lassen, was richtig und falsch ist für unsere Berufsstand?!

Wenn HR nur aus BWLern und Datenanalysten bestehen würde, dann wäre es ein anderes Berufsbild. Alle Seiten zusammen zu bringen, das ist aus meiner geisteswissenschaftlichen Haltung heraus der richtige und wichtige Schritt , um gemeinsam für eine moralische und zukunftsgerichtetes Personalarbeit zu kämpfen. Ich hab’ Bock, dass mir ein Bot die Termine macht, ich hab’ aber keinen Bock, dass er mir sagt, wie ich mit Menschen umzugehen habe.

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Mit Herzblut und Enthusiasmus gegen Hologram-HR

Switch zur Gravity+ der ich nur im Rahmen einer Panel-Diskussion beiwohnen durfte – ich kann mir also keinerlei Urteil erlauben. Ich fand, dass die Impulse von Robindro Ullah, der den Kongress moderiert und mitgestaltet hatte, doch sehr viel näher am Thema Digitalisierung waren. Ob damit jeder der Anwesenden wirklich was anfangen konnte, hätte mich wirklich mal interessiert.

Das folgende Video war jedoch schonmal ein sehr spannender Einstieg in eine Diskussionsrunde über Herzblut und Empathie. Wie man im Video sieht, kann uns Artificial Intelligence auch jetzt schon glauben machen, dass sie wirklich was für uns als Mensch übrig hätte.

Ich hab mich bei meiner Aussage, dass ich es für völlig okay halte, wenn Aufgaben, die wir gerne abschieben an andere (putzen, Reifen montieren, Pakete schleppen) in Zukunft von Robotern erledigt werden, ein bisschen aus dem Panel-Fenster gelehnt.
Ich glaube aber daran, dass Menschen, die solche, körperlich oft sehr anstrengenden Arbeiten verrichten, in einer “besseren Welt” evtl. auch gerne andere Dinge machen würden. Oder zumindest gerne die Wahl hätten, sich z.B. als Ungelernter nicht aus einer Not heraus (Geld = überleben) dafür entscheiden zu müssen.

Klar ist doch: Wir brauchen eine andere Herangehensweise und eine neue Vision für unsere Gesellschaft, um von Robotern und Künstlicher Intelligenz profitieren zu können. Bedingungsloses Grundeinkommen ist da sicherlich eine Idee.

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Eine Dame aus dem Publikum hat dann den Einwand gebracht, dass es ja die Geschichte der Klofrau gibt, die sich bewusst ist, welchen Beitrag sie zur Außendarstellung der Firma leistet, wenn sie für ein sauberes Örtchen sorgt und dies so auch selbstbewusst dem CEO verkündet. In einer besseren Welt hätte der CEO sie wahrscheinlich direkt mal mit ins Employer Branding genommen, anstatt die Frau weiter Klos schrubben zu lassen. Zumal sich die meisten Firmen eh keinen eigenen Reinigungsdienst mehr leisten. Ich weiß also nicht, ob ich die Geschichte für repräsentativ halten soll oder ob ich mir Überheblichkeit ankreiden muss.

HR im Glas

Nachdem ich mir nun nochmal das obige Video betrachtet habe, frage ich mich ernsthaft: Braucht mich der Mitarbeiter von morgen noch, oder braucht er eine kleine Eva im Glas? Die ihm sagt, dass er ein toller Mitarbeiter ist, dass seine Zufriedenheit im letzten Quartal aber leider gesunken ist und ich ihm aber schon einen Termin mit seiner Teamleiterin ausgemacht habe?

Was für uns nach Utopie aussieht, ist in Japan schon völlig normal. Eine Gesellschaft, die zwischen Traditionen und Moderne einen unglaublichen Spagat macht, ist dankbar für die virtuellen Fluchtmöglichkeiten. Wird es auch bald in Deutschland so sein? 

A propos Zukunft:

Zukunft Personal oder wie man mich innerhalb von 3 Sekunden aus der Fassung bringt.

“Zukunft Personal”. Ich liebe es, wenn man diesen Messe-Namen bei Nicht-Personaler erwähnt. Es ist immer so ein spöttischer Zug um den Mund dabei: „Aha, und was besprecht ihr da? Wie das zukünftige Personal aussieht?!“ „Nee eher, wie wir uns in Zukunft aufstellen wollen und welche Möglichkeiten es gibt. Ist halt so ne Fachmesse.“ „Aha, naja. Dann mal viel Erfolg!“.

Die Zukunft Personal Nord ist der kleine Ableger der Muttermesse in Köln. Dementsprechend überschaubar ist auch der Messebetrieb und die Aussteller-Fläche. Dennoch fällt auf: Trotz der kleinen Fläche gibt es mehrere Speakerbühnen, die an beiden Tagen Programm bieten und als Publikumsmagnet fungieren.

Mein Vortrag zu Führung in der Digitalisierung ist gegen Nachmittag des zweiten und letzten Tages wie zu erwarten nicht überbordend besucht, aber zu meiner Freude bleibt auch gerade das jüngere Publikum stehen.

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Was mich dann allerdings schockiert ist die verschwindend geringe Anzahl an Händen, die nach oben gehen, als ich Frage, wer von den Personalern eigentlich auf LinkedIn oder Xing vertreten ist. Es ist wirklich ein Stich ins Herz. Ich frage provokant, wie denn dann die Employer Brand nach Außen getragen wird und man die Kandidaten für das Unternehmen begeistert. Betroffene Blicke, die ersten Besucher verlassen mich wieder. HILFE! 

Ich kann mich danach eigentlich fast gar nicht mehr konzentrieren auf meinen Vortrag, weil ich denke: “Ist das hier gerade wirklich passiert?!” Die Leute sind doch zum Teil einfach jünger als ich, denen muss ich das doch eigentlich gar nicht erklären?!

Der Personaler bekommt die Messe, die er möchte.

Versöhnlich haben mich dann die Menschen gestimmt, die mich im Anschluss nochmal angesprochen haben. Einer davon bewegt sich sonst viel im innovativen Bereich und tauscht sich gerne aus. Er konnte mich in meiner Erschütterung vestehen: „Ich bin zum ersten Mal hier und war voller Hoffnung. Es heißt doch “Zukunft Personal” und ich hab mir wirklich mehr erwartet! Aber das meiste hab ich mal vor 4 oder 5 Jahren besprochen.“
Das Problem ist aus meiner Sicht ja nicht die Messe, die versucht, das Programm langsam umzukrempeln, ohne Besucher und Aussteller zu überfordern. Das Problem ist, dass das HR-Volk die Messe bekommt, die es möchte.

Spannend auch, dass der Stand, der im Startup-Bereich besonders beliebt zu sein schien, sich um Google Advertising für Stellenanzeigen drehte. Nachdem ich ein paar tiefergehende Fragen gestellt hatte, bin ich noch nicht so ganz überzeugt vom Konzept, aber ich werde mich nochmal tiefer reinfragen in einem der nächsten Interviews, für das ich mich gleich mal aufgedrängt habe.

Die Zahl der Stände für Bewegung und Gesundheitskonzepte ließ einen vermuten, dass wir uns ins Zeiten von Unsicherheiten und Überforderung als HR gerne auf das Feelgood zurückziehen. Hier, nehmt den Bewegungskurs und seid gefälligst fröhlich im Job! Obwohl mit Apps zur Unterstützung in psychischen Ausnahmesituationen etc. auch innovative Konzepte am Start waren. Die meisten der Unternehmen kenne ich aber auch von den letzten beiden Zukunft Personal-Messen in Köln.

Im Startup-Bereich ist People Admin nach wie vor ein Ding. Ich versteh aber nicht so ganz, weshalb ich jetzt noch das 500. Personaladministrationssystem kennen lernen muss. Wenn ich Startups im HR was raten dürfte, dann: Lasst das mit den Admin-Systemen, es sei denn, ihr macht alles App-basiert inkl. Einscannen von Verträgen per Smartphone oder so. Also so richtig userfriendly und mitgedacht. Aber bei allem anderen ist aus meiner Sicht der Markt gerade krass überlaufen und man braucht doch glaub ich wirklich unheimlich viel Kohle, um so ein System wirklich cool zu gestalten.

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HR muss vom Marketing lernen. Dringend!

Ich weiß, was ihr jetzt denkt: Was soll denn jetzt diese Hatespeech hier, was denkt die Stock denn, wer sie ist?! Wie ist die denn drauf ey!

Das Gute ist: Ich denke gar nicht so sehr darüber nach, wer ich bin (außer, dass ich nicht die Eva im Glas sein will), sondern was ich von meinem Beruf noch möchte. Und eines wird mir immer deutlicher (und nicht nur, weil ich in einer Online Marketing Agentur arbeite): Wir brauchen im HR endlich ein Marketing-getriebenes Verständnis. Und zwar ganzheitlich. Ich kann diese Themen nicht nur auf den Employer-Branding Bereich abschieben.

Als Personaler bist DU das Branding. Egal an welchem Hebel du sitzt: Als Recruiter, als Business Partner, als Allrounder – du musst dich den Anforderungen deines Unternehmens sowie der Welt da draußen stellen. Das erreichst du aus meiner bescheidenen Sicht nur, wenn du dich vernetzt, wenn du dich auch für andere interessierst und wenn du keine Angst mehr vor deiner eigenen Rolle hast.

Die Kollegen, die auf der Employer Branding-Messe #EBX zugegen waren ( die auch von der Zukunft Personal veranstaltet wird) haben z.B. extrem viel Positives berichtet: Viel nach vorne schauen und vom anderen lernen, tolle offene Atmosphäre mit viel Raum zum Austausch.

Ähnlich erlebe ich es jedes Jahr auf dem HR-Barcamp. Ich denke, dass kleinere Formate einfach mehr bringen am Ende des Tages. Daher ist es auch super, dass die ZP mehr Räume dafür öffnet (auf meinem Weg aus der Halle in Hamburg ist mir auch noch ein kleiner Workshop-Raum aufgefallen, den ich leider nicht mehr besuchen konnte, der aber sehr vielversprechend aussah).

Auch der DGFP e.V. findet gerade in kleinen Initiativ-Formaten eine spannende Herangehensweise, die von den meisten der Mitglieder sicherlich auch als disruptiv wahrgenommen werden. Und ich liebe ja sowieso “meine” Hörnchen-Community Purple Squirrel Society mit Deutschlands besten Personalern, die sich jeden Tag gegenseitig challengen.

Lasst uns gemeinsam weiter denken! Jetzt!

Ich freue mich, wenn ich auch in Zukunft nicht durch „die kleine Eva im Glas“ ersetzt werde. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass wir als HR nicht auf die Bank vertrieben werden. Wir müssen mitspielen in der Arbeitswelt von heute und von morgen und so zu einem empathischen und zielgerichteten HR beitragen. Lasst und gemeinsam daran arbeiten!

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4 Gedanken zu “HR – was geht?! Oder eher: Was geht (noch) nicht?

  1. Marcel Rütten schreibt:

    Liebe Eva,

    erst nochmal herzlichen Glückwunsch zur Titelstory und zum Cover. Ich feiere das unglaublich!

    Da wir beide den vermutlich weltweit einzigen synchronen HR-Veranstaltungskalender haben, kann ich viele deiner Eindrücke bestätigen. Es ist heute Pfingsten und ich sitze immernoch wie paralysiert in meinem Wohnzimmer bei dem Gedanken daran, wie groß die Schere ist zwischen der Aussage „Nutzen Sie Twitter?“ oder „Lesen Sie HR-Blogs?“ und dem Anspruch im Driver’s Seat zu sitzen. Ich bin mir sicher, dass dieser „Digital Divide“ auf dem Personalmanagementkongress nicht anders aussehen wird. Denn ich teile deine Beobachtung, dass es gerade Personalvorstände größerer Konzerne sind, die sich der Diskussion entziehen und vielmehr den Status quo verteidigen als sich tatsächlich als Vorreiter einzubringen.

    Dein Plädoyer für mehr Marketing in HR teile ich uneingeschränkt – und ich komme bekanntlich nicht aus einer Online Marketing Agentur. Employer Branding, Recruiting und Personalmarketing ist von den Methoden her kaum abzugrenzen vom „herkömmlichen“ Online Marketing mit dem Unterschied, das in HR alles etwa 2 bis 3 Jahre später ankommt.

    Ich bin gespannt, ob oder wie unser Berufsstand es langfristig schafft, diese Gaps zu schließen. So lange es aber Personen gibt, die sich nicht mit dem Status quo zufrieden geben und immer wieder Bock darauf haben neue Dinge auszuprobieren und zu testen, glaube ich daran, dass diejenigen genug Kraft entwickeln können, um einen Großteil der HR Szene begeistern und mitnehmen zu können.

    Liebe Grüße
    Marcel

    Gefällt 1 Person

  2. Danielle Steirat schreibt:

    Liebe Eva,

    hab vielen Dank für deine ausführliche und wie immer sehr erfrischende Einschätzung der Dinge 😉
    Hast du Bock, ein paar Empfehlungen aus deiner Sicht für den anrollenden Messe- und Konferenz-Marathon zu teilen?

    Viele Grüße
    Danielle

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