5 Tipps, wie du deine HR-Abteilung glücklich machst

Na? Immer noch auf der Suche nach Personal? Immer noch überfordert mit der Fluktuation in deinem Unternehmen? Du bist Manager:in oder Geschäftsführer:in und eigentlich ganz zufrieden mit deiner Personalabteilung? Oder findest du, dass die mal “ein bisschen mehr PS auf die Straße bringen könnten”?
Egal, was dich umtreibt. Nimm dir jetzt die 10 Minuten und lies dir durch, was du tun kannst, damit deine HR-Abteilung überall verkündet: „Ich hab den/die beste:n Chef:in der Welt!”

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„Mir ist HR oft zu 0815“ Nora-Vanessa Wohlert von Edition F im Interview

Letztens wartete ich bei meinem Stammitaliener auf die „Pizza zum mitnehmen“ und konnte währenddessen einem Gespräch lauschen, das zwei Redakteurinnen miteinander führten. Eine von beiden hatte offensichtlich eine Idee für ein Online-Magazin und ihre Bekannte versuchte sie davon zu überzeugen, diese Idee endlich in die Tat umzusetzen. Dabei fiel der Satz „Frag doch mal die Nora von Edition F – die hat es doch auch geschafft! Du brauchst ein paar Unterstützer zu Anfang und wenn die Idee gut ist, fliegt sie!“

Nora-Vanessa Wohlert ist ein unternehmerisches Vorbild für Frauen – auch jenseits des Journalismus. Sie hat etwas geschafft, was für viele vor ein paar Jahren wahrscheinlich noch wie eine absurde Nischen-Idee klang: Ein Newsportal aufzubauen, das maßgeblich von Frauen für Frauen gestaltet wird. Und das sich nicht um Beauty & Lifestyle, sondern um „echte“ Themen aus der Mitte des Lebens und der Wirtschaft dreht. Darüber hinaus hat sie die Marke Edition F inkl. Konferenzen und Seminaren etabliert. Ich habe mich mit Nora über Edition F, ihre Einstellung zum Erfolg und auch über HR unterhalten. Viel Spaß!

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Was HR von (Online) Marketing lernen kann

In der eigenen Blase wird natürlich am meisten gejammert. So scheint es zumindest immer – es ist ja die eigene Info-Blase. Daher geht man natürlich davon aus, dass es der eigenen Zunft am schlechtesten geht. Im HR heißt das (angeblich): Keine Bewerber, keine Fachkräfte, kein gut ausgebildeter Nachwuchs, keine Durchschlagskraft im Unternehmen, keine Entscheidungsbefugnis und zu wenig Themen, wo man mal wirklich Einfluss nehmen kann auf die Bude.Dabei vergisst man nur allzu gerne, dass auch andere Disziplinen ihr Päckchen zu tragen haben.

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5 Anzeichen, dass du eine HR-Abteilung brauchst.

Ich wurde letztens zu einem Lunch eingeladen. Ein Mitarbeiter einer Firma wünschte sich, dass ich seinem Geschäftsführer mal erkläre, warum HR wichtig ist. Ich fand die Idee witzig und dachte mir: Warum nicht…mal gucken, was mich erwartet.

Es war ein wirklich leckeres Essen und auch ein gutes Gespräch. Wir sind dann beide zu dem Ergebnis gekommen, dass er eigentlich kein HR braucht – weil er nichts abgeben möchte aus der Geschäftsführung. Von Personalsuche bis Arbeitsverträge erstellen bis Onboarding  – alles wird entweder auf GF-Ebene oder von den Teamleitern erledigt.
Die Kulturarbeit: Kein Problem, liegt bei den Teamleitern und der internen Kommunikation.Ansprechpartner bei Problemen oder Unstimmigkeiten: “Also wir haben alle ein Vertrauensverhältnis. Die können ja auch zu mir kommen…”.

Es ist natürlich toll, dass die Teamleiter und die Geschäftsführung ihre Aufgabe sehr ernst nehmen. Aber ich habe aus den (teilweise auch gegensätzlichen) Erzählungen zwischen Geschäftsführung und dem Mitarbeiter, der das alles initiiert hatte, den Eindruck gewonnen, dass jeder in seiner Welt verharrt. Und dass man über Probleme einfach nicht gerne spricht. Die sind da, um gelöst zu werden. Oder um zu verschwinden.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich für meinen Personaler-Job eine Menge Herzblut habe. Unter „normalen“ Umständen, hätte ich evtl. etwas vehementer argumentiert. Da ich aber seit Dezember “die Seiten gewechselt” habe und aus dem operativen HR-Geschäft raus bin, war das meine ultimative Probe. Berufsehre hoch halten, aber auch loslassen im Gespräch. Letzteres fiel mir immer noch nicht leicht, aber es ging schon deutlich besser.

Warum ich euch das jetzt schreibe? Loslassen kann ich natürlich nicht. 😉 HR ist meine Leidenschaft und ich kenne so viele tolle Personaler, die “den Laden zusammenhalten“. Ich finde es einfach schade, dass der Wert von umfassender Personalarbeit gerade bei jüngeren Gründerinnen und Gründern oder auch älteren Erstgründern noch nicht angekommen ist.

Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Der eine vertraut vielleicht sich selbst am meisten, die andere hat vielleicht vorher nur schlechte Personaler erlebt. Oder sie haben einfach noch nicht den oder die Richtige HR gefunden, der oder die ihre Firma voranbringt und können daher die Tragweite der Rolle nicht einschätzen.

Aber ab wann merkst du als Gründer eigentlich, dass du eine HR-Abteilung brauchst? Ich habe mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht:

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Dein Job kann dich nicht glücklich machen.

Plädoyer für eine „bewusste Jammer-Kultur“.

Glücklich im Job, froh im Job, den richtigen Job finden – der Keyword- und Buchmarkt im Bereich Beruf und Arbeitsleben liest sich ein wenig wie die Literaturliste zu Liebe und Partnerschaft. Zumindest, was die Titel angeht.

Und irgendwie ist dieses Arbeiten ja auch ein bisschen wie eine Partnerschaft: Man sieht sich jeden Tag, redet viel (oder eben gar nicht), lacht zusammen, weint zusammen. Man wird zwischendrin von anderen (Unternehmen) per Xing, LinkedIn oder Headhuntern angeflirtet und lässt sich das mal durch den Kopf gehen. Merkt dann aber doch, dass es „zu Hause“ ganz schön ist. Oder dass man selbst doch zu bequem ist, jetzt was Neues anzufangen und dann festzustellen, dass „der Neue“ beim Essen schmatzt oder das Gehalt nicht pünktlich überweist. Aber naja, bisschen genervt ist man halt schon von diesem Arbeitspartner. Das hat schließlich auch gerade in Deutschland eine lange Tradition. „Arbeit ist Arbeit, Schnaps ist Schnaps.“

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#wirsindmehr – Die Verantwortung von HR in Zeiten rechter Abgründe.

Das Thema Rassismus ist in Deutschland nun wahrlich kein neues. Zu meiner Schulzeit wohnte ich in einer der Nazi-Hochburgen in West-Deutschland. Ich erinnere mich noch, mit welchem Gefühl man zu Hip Hop-Konzerten gefahren ist. Einmal bat ich meine Mutter sogar, mich wieder abzuholen, weil sich der Nazi-Schlägertrupp angekündigt hatte. Anti-Nazidemos, rechte Schläger auf Dorffesten, Punks und Themenwochen, in denen man sich im Politikunterricht gegen Rechts engagierte. Das alles gehörte wie selbstverständlich zu meiner Schulzeit und dem Lehrplan. Es gab überhaupt keine Möglichkeit, sich nicht damit auseinanderzusetzen, was Fremdenhass und Gewalt in Deutschland bedeutet.

“Schulhof-CDs”, die rechte Gruppen als Anwerbe-Köder verteilten, waren damals in Mode. Als solche CDs in meinem Gymnasium auftauchten, ließ die Schuldirektion daraufhin Ein- und Ausgänge von der Polizei bewachen. Danach passten die Oberstufen-Schüler und insbesondere die Mitschüler aus der Punk-Szene mit Argusaugen auf, was vor den Schultoren so los war.

Wir haben damals Zeitzeugen im Unterricht gehört, haben eine KZ-Gedenkstätte besucht, sind in die Normandie gefahren und haben uns mehrere Monate lang in verschiedenen Projekten mit den Weltkriegen und der Nazi-Vergangenheit sowie dem damals aktuellen politischen Diskurs in Deutschland beschäftigt. Wer ahnte kurz vor der Jahrtausendwende, dass es nochmal zu einem solchen Zustand wie jetzt kommen könnte?!

Auf einem Auge blind ist man in seiner weißen Mittelschichts-Idylle. Klar weiß ich von Ressentiments, die Anderen passieren, aber halt nicht direkt mir. Und wer mich kennt weiß, dass ich ein sehr großes Mundwerk besitze, was mich auch schon in durchaus brenzlige Situationen manövrierte. Aber früher war klar: Mädchen schlagen “sie” nicht einfach so. Und diese ganzen Rechten werden es schon noch schnallen, wie dumm sie sind. Heute ist gar nichts mehr klar.

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Smartphone raus, Klassenarbeit! Digitales Traineeship für Manager mit becomeZ.

Mein letzter Blogbeitrag hat für einige Kommentare auf LinkedIn gesorgt. Viel Zustimmung, aber auch einige Stimmen, die zu mehr Versöhnung und Nachsicht sowie Lösungsorientierung statt Problemwälzung auffoderten.
Was soll ich sagen: Als ich den Artikel schrieb, hab ich euch eines vorenthalten, oder besser einen: Matthias Frenzel.

Kurz vor meinem Auftritt auf der Zukunft Personal Nord erreichte mich eine Nachricht von Matthias:

„Hallo Eva, (…) Wenn du Zeit und Lust hast, würde es mich freuen, wenn du mal an unserem Stand (D.27-24) becomeZ GmbH vorbeischauen magst. Ich hätte da eine Idee für eine Zusammenarbeit… Gruß Matthias“

So knapp, so mysteriös – mag ich ja gerne. Also bin ich einfach mal vor meinem Auftritt an den Stand von becomeZ.

Zu meinem Vortrag „Führung in Zeiten der Digitalisierung“ passte der Besuch wie die Faust aufs Auge.

Matthias hat sich nämlich schon einige Gedanken zum Thema Digitalisierung von analogen Managern gemacht und aus dem Konzept kurzerhand eine Firma gegründet.

„becomeZ“ hat sich nichts geringes auf die Fahne geschrieben, als gestandene Führungskräfte mit einem Traineeship fit für die digitale Transformation machen. Und das als Reverse-Mentoring-Ansatz! Buzzword-Alarm!

Die Gründer wissen jedenfalls wovon sie reden. Wenn ihr jetzt denkt, dass ein paar crazy Typen ála Einhorn dahinter stecken, dann haltet euch mal an euren Schlaghosen fest!

Kaugummi raus, aufgemerkt, Ruhe da hinten und mitgeschrieben! Hier kommt das Interview mit Matthias:

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HR – was geht?! Oder eher: Was geht (noch) nicht?

Der Messe- und Konferenz-Marathon kommt gerade erst ins Rollen in diesem Jahr. Nach der DGFP-Konferenz im Rahmen der re:publica, der Gravity+ von Quadriga und der Zukunft Personal Nord, die kleine Schwester der ZP in Köln, geht es mit dem Personalmanagementkongress des BPM und besagter ZP in Köln weiter.

Gefühlt habe ich neben meinem Vollzeitjob eine Menge Wochenenden und Urlaubstage für meinen Job on top draufgehauen. Hat sich das denn gelohnt?

Damit man irgendwie nicht total den Überblick verliert, ist es ja wichtig, zwischendrin mal kurz durchzuatmen und zurückzuschauen. Was ist in den letzten wirklich turbulenten und quirligen Wochen eigentlich alles passiert?

Also wirklich MEGA-krass ist für mich mein Titel gemeinsam mit Robindro auf der Personalführung. Hättest du mich vor 5 Monaten gefragt, ob ich mir das vorstellen kann, dass mir das passiert, hätte ich wohl gerfagt, ob du betrunken bist! Bis ich das Interview gegeben hatte, war mir auch nicht klar, dass das wirklich die Titelstory wird. Sagenhaft!

Nach dem Endorphin-High und nach der Hälfte des HR-Marathons in diesem Jahr, muss ich aber auch eine recht nüchterne Bilanz für meinen Berufsstand ziehen.

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Spice up your team! Teambuilding ohne große Kosten.

Bereits vor einiger Zeit habe ich über Evalea berichtet, dem StartUp aus Frankfurt am Main, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Personalentwicklung auf ein neues Level zu heben.

Im Dezember 2017 erreichte mich besondere Weihnachtspost. Der Umschlag war ein wenig dicker als bei den anderen Karten. Ouh Geschenke! Geschenke mag ich ja! Also riss ich schnell den Umschlag auf und entdeckte eine Karte, an der ein kleines gläsernes Fläschchen geheftet war, in dem (wie ich zunächst dachte Bade-) Salz war.

In dem Fläschchen, so stellte sich beim Lesen der Karte heraus, war aber kein Badesalz, sondern eine Chili-Salz-Mischung. Was das Besondere an diesem Geschenk war: Es war selbst hergestellt durch das Evalea-Team.

Auf der Karte wurde darüber berichtet, dass aus einer witzigen Idee, Chilis zu züchten, schnell eine Teambuilding-Maßnahme im intern bunt zusammengewürfelten Team wurde. Wer hat die größte Pflanze, wer den meisten Ertrag – alle entwickelten einen Eifer, die Pflänzchen bestmöglichst zu hegen und zu pflegen. Die Empfänger der Karten hat es gefreut! 🙂

Weil es auf die Aktion so viel Zuspruch gab, hat sich das Evalea-Team entschlossen, das ganze unter „Chili-Challenge“ als Teambuilding-Maßnahme anzubieten. Gegen einen kleinen Unkosten-Beitrag kann also jeder selbst sehen, was Chilis im Unternehmen so bewirken können.

Ich hab mich mit Christian Olt, Head of Sales bei Evalea und verdienter Chili-Experte, über die Teambuilding-Idee der Chili-Challenge unterhalten. Das beste daran ist: Ihr könnt es ganz einfach selbst in eurem Unternehmen testen!

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Organisationsrebellen gibt es nicht! Warum aus Überdruss keine Rebellion wird.

Immer häufiger liest und hört man vom „Organisationsrebellen“ –  der, der alles aufmischt, crazy durchdreht, die Organisation jongliert bis allen schwindlig wird und einfach das macht, was er will. Das cool Kid, das Kaugummi kaut, eine Taschenrechner-Casio-Uhr trägt, die Mütze verkehrt herum aufhat und sich auch genauso auf jeden Stuhl setzt. Zumindest, wenn wir in einem amerikanischen Highschool-Movie aus den 90ern wären: „Gosh you freakin‘ teacher, leave me alone!“.

Und alle denken nur: „Woher nimmt der oder die nur die Kraft her, sich gegen alle Konventionen aufzulehnen und alles in Frage zu stellen?!“ Und dann kommt raus: Es ist eigentlich ’ne ganz arme Socke, die da rebelliert. Elternhaus kaputt und Schlüsselkind, Sehnsucht nach geordneten Strukturen. Rebellion als Hilfeschrei. The End. Schade.
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